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Der Internet-Zugang

 

Es gibt die verschiedenen Möglichkeiten des Internetzugangs.

 
 

So zum Beispiel über die Telefonadern. Dafür muß das Telefonnetz für DSL ausgebaut sein.
In den Vermittlungsstellen sollte das der Fall sein. Wichtig ist dabei aber die Entfernung von der Vermittlungsstelle zum Teilnehmer. Wenn dabei die Entfernung zu groß ist, die Kupferadern einen zu großen Widerstand haben, kommt nur noch ein Teil der Leistung bei dem Teilnehmer an. Wenn das zu gering ist, heißt es:
DSL ist nur mit einer geringen Geschwindigkeit oder nicht möglich.
 

Wer trotzdem mit einer guten Datenrate aus dem Internet versorgt sein möchte kann einen Zugang mit DSL über Satellit beauftragen.
Wichtig ist hierbei die freie Sicht zum Satellit.

Die Daten werden in beiden Richtungen über den Satelliten übertragen. Es wird dann keine erdgebundene Verbindung benötigt. Die Geschwindigkeit beträgt zum Computer, also Download je nach Tarif bis zu 20 Mbit/s und vom Computer, also Upload bis zu 6 Mbit/s. Außerdem kann hier noch ein ein Telefonanschluss über VoIP aufgeschaltet werden. So ist der Teilnehmer vollständig unabhängig von der Festnetz-Telefonie. Allerdings gibt es durch den weiten Weg des Signals Laufzeitverzögerungen. Das Signal, hier also die Sprache umgewandelt in ein Digitales Signal muß die Strecke zum Satellit und zurück bewältigen. Da die Satelliten in 36000 km über dem Äquator stehen, sind also ca. 72000 km zu überbrücken. Und das bedeutet Verzögerungen über mehr als eine halbe Sekunde. Das muß natürlich beachtet werden.

Eine andere Art des Internetzugangs ist das Kabel. Das digitale Fernsehkabel überträgt Daten. Und Daten werden auch beim Internet übertragen. Aufgrund der Breitbandigkieit der Netze können sehr hohe Datenraten übertragen werden. Da noch nicht alle Netze digitalisiert sind und über einen Rückkanal verfügen muß bei den Anbietern abgefragt werden was möglich ist.


Eine weitere Möglichkeit in das Internet zu kommen ist LTE (Long Term Evolution)
Was ist das?

LTE ist ein neuer Mobilfunkstandart. Mit dieser neuen Technologie werden sehr hohe Geschwindigkeiten erzielt. Dadurch kann diese Technologie als Ersatz für DSL in den noch unterversorgten ländlichen Gebieten eingesetzt werden.
Die Bundesnetzagentur, zuständig für die Regulierung unter anderem des Telekomunikationsmarktes, hat festgelegt, daß die ländlichen Gebiete zuerst versorgt werden sollen. Somit wird LTE als Ersatz für nicht vorhandene DSL-Leitungen eingesetzt. Die Geschwindigkeit ist zur Zeit je nach Tarif bei bis zu 50000 Kbit/s. Hierbei kann das Festnetztelefon über den gleichen Anschluss geschaltet werden. In diesem Fall wird wie beim Satellit keine Festnetzverbindung mehr gebraucht.

 

In allen Fällen, wenn die Telefonübertragung über VoIP erfolgt, muss bedacht werden, dass bei Stromausfall die notwendige Box mit Spannung versorgt werden muß. Keine Spannung, kein Telefon. Es sei denn eine USV (Unterbrechungsfreie Stromversorgung) wird über eine Batterie versorgt.
Es kann auch ein Notstromgenerator verwendet werden. Nur, dann ist es nicht unterbrechungsfrei. Als Alternative bietet sich das Mobiltelefon an. Wenn bei einem längeren Stromausfall die Batterien in den Mobilfunkstationen der Netzbetreiber leer sind ist auch dieses nicht mehr möglich. So muss jeder selbst entscheiden was er benötigt.


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